
Wie wird man Familiare?
Nach einer Zeit gemeinsamen Kennenlernens und des gegenseitigen Prüfens
- vetraut geworden mit den Grundzügen benediktinischer Spiritualität
-legt die Interessentin vor der Priorin und der Gemeinschaft ein Versprechen ab.
Zeugnisse von Familiaren
Was hat mich bewogen Familiare zu werden?
„Suche nach einer geistlichen Heimat“
„Zugehörigkeit zu einer geistlichen Gemeinschaft“
„Meinem Leben mehr Tiefe geben“
„Die Regel des Hl. Benedikt in den Alltag nehmen“
„Spirituelle und lebensnahe Offenheit der Schwestern“
Benediktinische Spiritualität
ist nicht nur eine Lebensgestaltung im Kloster, sondern auch Angebot und Richtschnur für Christen in der Welt.
„Ob einer wahrhaft Gott sucht“ (RB, Prolog)
Wer das Verlangen spürt, den Weg einer intensiven Gottsuche zu gehen,
kann sich unserer Gemeinschaft als Familiare anschließen.
Was sind Familiare?
Familiare sind Frauen, die sich gerufen fühlen, an dem Ort, an dem sie leben,
Gott zu suchen und ihr Leben ganz unter „die Führung des Evangeliums“ (RB) zu stellen.
Sie wollen ihr Leben gestalten im Geiste des Hl. Benedikt.
Familiare gehen den Weg der Nachfolge in bewusster Bindung an unser Kloster St.Lioba Lioba
und setzen in ihrem jeweiligen Lebensbereich die Sendung des Klosters in die Welt hinein fort.
Wie leben Familiare?
Die Familiare leben weiterhin in ihrem bisherigen Lebensbereich in Ehe, Familie, Beruf, Gemeinde und Gesellschaft.
Im Anschluss an das Kloster erfahren sie religiöse Beheimatung und Anregungen für ihr geistliches Leben und Wirken.
BENEDIKTINERINNEN St. Lioba
UNSERE GEMEINSCHAFT
Wir Benediktinerinnen von St. Lioba-1920 in Freiburg gegründet.
Leben nach der Ordensregel des hl. Benedikt von Nursia (ca. 480-547 n.Chr.).
Als Einzelne erfahren wir uns gerufen zu einem gemeinsamen Leben in der Gegenwart Gottes und zugleich der beständigen Suche nach IHM.
Die Feier des Stundengebetes und der Eucharistie, geistliche Lesung, persönliches Gebet, Arbeit, Zeiten der Stille
und des Austausches prägen unseren Tag und den geistlichen Weg der Gottsuche jeder Schwester.
HEILIGE LIOBA
Die hl. Lioba, die der hl. Bonifatius im 8. Jh. als Mitarbeiterin in unser Land rief,
verband das Leben in klösterlicher Gemeinschaft mit apostolischem Wirken unter den ihr anvertrauten Menschen.
Ihr in Christus verankerter missionarischer Eifer, ihre allen Menschen zugewandte Liebe und ihre Treue
zur klösterlichen Lebensform ist für uns wegweisend in unseren verschiedenen Diensten innerhalb und außerhalb unseres Klosters.
Dem Charisma unserer Gründerinnen entsprechend wollen wir in den verschiedenen Aufgabenbereichen
durch unser Dasein Antwort geben auf die „Nöte der Zeit“, wie sie uns in unserem Heute entgegenkommen. (Testament unserer Gründerin)
Elemente der Zugehörigkeit
- Jährliches deutschlandweites Treffen im Kloster St. Lioba, Freiburg, und regelmäßige regionale Treffen
- Die Regel des Hl. Benedikt in den Alltag übersetzen
- Stärkung der Gemeinschaft durch Gebetsvernetzung
- Gemeinschaft erleben im regelmäßigen Austausch (Briefe, Festtagsgrüße, Informationen)
- Unterstützendes Miteinander von Schwestern und Familiaren
- Versprechen und feierliche Aufnahme in die Gemeinschaft der Familiare
Schweige und höre,
neige Deines Herzens Ohr,
suche den Frieden
(vgl. Benediktusregel)
Nähere Auskünfte vermitteln Ihnen:
Sr. Rut-Maria Koch OSB
Sr. Eoliba Greinemann OSB
Cella St. Lioba
An St. Peter 1
36100 Petersberg
Telefon: 0661-62279
